Piratenparty

Piraten Sticker StreetartDie Einladungen können z.B. in Form einer Schatzkarte gestaltet werden. Dafür mit Hilfe eines Erwachsenen ein entsprechend großes Blatt Papier am Rand mit Wasser befeuchten und dann mit einer Kerze die Ränder ankohlen. Besonders gut wirkt das auf etwas dickerem, geprägten Papier, das vorher mit einem feuchten Teebeutel (schwarzer Tee) eingerieben wurde. Nachdem es getrocknet ist, sieht es alt und vergilbt aus. Die Einladung kann auch als “Flaschenpost” gestaltet werden. Dazu am besten das Etikett von den Flaschen entfernen, dann das Papier rollen und in die Flasche stecken (ein an das Papier geklebter Bindfaden erleichtert das Herausziehen).
Die Wohnung kann man mit wenigen Mitteln eindrucksvoll dekorieren. Muscheln und Seesterne ergänzen die Piratenflagge über der Eingangstür. In einer Ecke des Zimmers oder im Garten wird eine Schatzinsel hergerichtet. Dazu eine Unterlage aus Kunststoff (Malerfolie oder große Müllsäcke) mit leeren, alten Flaschen, Briefen, Sand und Muscheln ausstaffieren. Eine Schatzkarte (direkt auf den Einladungen oder separat in einzelne Stücke gerissen mit der Einladung verschickt) weist den Kindern den Weg zu einem Schatz, der an einem geheimen Ort auf sie wartet. In einer Truhe befinden sich jede Menge Leckereien oder Spielzeug für darauffolgende Spiele oder als Preise.

Toll ist es, wenn man für seine kleinen Gäste die Kostümierung bereithält. Dazu zählen Augenklappen und Stirnbänder Schwammkopf Piratoder Kopftücher, aber auch Holzbein, Fernrohr und Säbel. Wer all das nicht kaufen möchte, kann sich durch schöne Bastelanleitungen bei GEOlino inspirieren lassen. Ein Kajalstift eignet sich bestens, um einen Dreitagebart aufzumalen.
Natürlich haben die wilden Jungs und Mädels der Weltmeere auch Hunger. Und was passt besser als Fischstäbchen? Dazu kann man Nahrungsmittel in Fischform ausstechen oder Fingerfood anbieten. Mehr Ideen bei Chefkoch.de. Der Fachhandel bietet günstig Tischdecken, Servietten und Pappgeschirr in Piratendekor an. Getränke werden an diesem Tag standesgemäß mit einer Schöpfkelle aus dem Fass geschöpft oder aus einem Kanister selbst gezapft. Wer möchte, kann auch Krüge oder Flaschen hinstellen.

Folgende Spiele bieten sich an:

Feuer frei!
Mit Wasser befüllte Luftballons sind ein wild-nasser Spaß für heiße Tage im Freien.

Schatzsuche
Auf einem klar definierten Gelände wird eine Kiste mit einem Schatz versteckt. Die Piraten erhalten eine Schatzkarte (s. oben), die entweder den genauen Weg zum Schatz kennzeichnet oder – wie bei einer Rallye – Aufgaben für die Kinder enthält.

Wasserträger
Am Start wird für jede Mannschaft eine Schüssel mit Wasser (= Quelle), am Ziel eine Schüssel ohne Wasser (= Schiff) aufgestellt. Jede Mannschaft hat das Ziel, mit Hilfe der Becher Wasser von der Quelle zum Schiff zu transportieren. Die Mannschaft, die zuerst das Wasser zum Schiff gebracht hat, gewinnt. Der Weg durch den Dschungel wird durch Hindernisse zum Drunterdurchkriechen und Drübersteigen erschwert.

“Pirat, Pirat, wie tief ist das Wasser?”
Ein möglichst großes, rechteckiges Spielfeld stellt das Meer dar. Ein Spieler ist der Pirat. Er stellt sich an einer Seite des Spielfelds auf, während die restlichen Spieler auf der gegenüberliegenden Seite stehen. Diese rufen: “Pirat, Pirat, wie tief ist das Wasser?” Der Pirat antwortet mit einer Zahl, z.B.: “Fünf Meter tief!” – “Wie kommt man darüber?” fragen die Mitspieler. Nun nennt der Pirat eine Aufgabe, welche die Mitspieler erfüllen müssen, um über das Meer zu gelangen. Sagt der Pirat zum Beispiel “Hüpfen!”, müssen alle Spieler das Feld hüpfend überqueren, ohne vom Piraten abgeschlagen zu werden. Wer abgeschlagen wird, hilft dem Piraten in der nächsten Runde beim Fangen! Wer als Letzter übrig bleibt, ist in der nächsten Runde der Pirat.

Über die Planke gehen
Wer fällt als erster ins Wasser? Alle kleinen und großen Piraten müssen ihren Mut beweisen und mit verbundenen Augen über die “Reling” balancieren. Als Reling dient ein stabiles Brett. Dieses legt man über eine Achse (einen dicken Ast, eine Bohle o.ä.), sodass eine kleine Wippe entsteht. Bei kleineren Kindern an die Hilfestellung denken!



Der Riesenkrake
Ein Spieler ist der Riesenkrake, er muss die Piraten abschlagen. Jeder Pirat, der abgeschlagen wurde, wird ein Arm des Riesenkraken. Er fasst den Fänger an die Hand und hilft beim Fangen der freien Piraten. Nach und nach entsteht aus den abgeschlagenen Piraten ein Riesenkrake. Der Pirat, der übrig bleibt, spielt den Kraken im nächsten Spiel.

Wettfahrt
Die Piraten bilden zwei oder mehrere Mannschaften. Jedes Team bekommt pro Spieler eine Fußmatte (Teppich- oder Stoffrest, altes Badetuch), Einzelspieler erhalten zwei Matten. Die Matten sind das Schiff. Wer nicht auf der Matte steht, der ist im Meer! Durch Umlegen der Matten kann sich das Schiff vorwärts und rückwärts bewegen. Die Mannschaft, die zuerst eine gewählte Strecke bewältigt, hat gewonnen. Natürlich darf die Mannschaft nur die Fußmatten (das Schiff) betreten. Wer auf den Boden tritt, der ist ins Meer gefallen und muss eine vorher vereinbarte Zeit aussetzen oder eine Mattenlänge rückwärts segeln! Wer gewinnen will, muss sich mit seinen Mitspielern absprechen und einen Plan machen, wie die Matten am günstigsten gelegt werden! Die Größe der Matten hängt vom Alter und dem Geschick der Spieler ab. Anfängerteams können auch mit Zusatzmatten “segeln”. Für Fortgeschrittene: Die Rennstrecke kann durch Riffs und Meerengen (Stühle, Tische, Gartenmöbel usw.) erschwert werden!

Sturm auf hoher See
Ein richtiger Pirat muss auf Seefestigkeit geprüft werden! Bietet sich besonders zur Begrüßung der Gäste an. Jeweils ein Kind legt sich in eine Decke und wird von Erwachsenen geschaukelt. So durchqueren die Freibeuter die hohe See bei Wind und Wellengang.

Fotos unter (cc) von just a hero und fukami bei flickr.com

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