Geister- oder Halloweenparty
Die Einladungen lassen sich entweder mit Grafiken aus dem Internet gestalten (dann kann man auch Einladungen per E-mail entsprechend illustrieren) oder man bastelt die Karten selbst. Kürbis- oder Geister-Silhouetten bieten sich an. Auf Pappe geklebt oder doppelt als Klappkarte lassen sich sehr eindrucksvolle Einladungs- oder Grußkarten basteln. Man sollte auf diesen neben dem Wann und Wo der Party auch das Wie vermerken.
Bei der Dekoration kann man sich richtig austoben. In diversen Internetshops können Dekoartikel aller Art bestellt werden. Nicht zu vernachlässigen ist die Lichtstimmung. Ich persönlich kombiniere gerne Rot- und Grünlichtlampen mit Schwarzlicht. Um einen guten Effekt mit dem Schwarzlicht zu erreichen, unbedingt Neonröhren verwenden. Normale Glühlampen haben nicht genug Leuchtkraft, um wahrgenommen zu werden. Fenster abdunkeln und – wer die Möglichkeit hat – helle Wände mit Theater-Molton abhängen (darauf lassen sich die Spinnenweben hervorragend befestigen). Steh- und Deckenlampen reichen in der Regel als Träger für das farbige Licht. Ansonsten gibt es preiswerte Fassungen in jedem Baumarkt. Einige Textmarker leuchten besonders gut im Schwarzlicht, da sehen aus Salzteig hergestellte Dekorationen richtig gruselig aus. Ansonsten im Bastelbedarf nach speziellen Schwarzlichtfarben fragen. Basteltipps für Spinnen und deren Netze, Geister und andere Dekorationen habe ich als Word-Dokument zum Download bereitgestellt.

Die Kostümierung ist im Gegensatz zum Karneval oder Fasching eher gruselig zu wählen. Egal, ob Hexen, Skelette, Gespenster, Vampire oder Teufel: hier helfen eine Vielzahl an Anbietern. Natürlich kann man auch ein Laken zum Gespensterkostüm umfunktionieren, ich gebe allerdings zu bedenken, dass Spielen und Essen damit eher kompliziert werden. Um das Gesamtbild abzurunden, sollten die Kinder geschminkt werden. Eine gute Hilfe war mir die Seite Schminktopf. Den Frauen fällt der Umgang mit den Schminkutensilien sicherlich etwas leichter als uns Männern.
Nachdem nun alle verkleidet sind und das Haus gruselig ausstaffiert ist, möchte ich zum Thema Essen und Trinken kommen. Hier gilt der Grundsatz: Hauptsache eklig! (zumindestens die äußere Erscheinung betreffend). Geschmacklich sollte man sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Tolle Ideen und Rezepte zum Thema Halloween habe ich bei Chefkoch.de und bei Blinde Kuh gefunden. Brodelnde Hexensuppe, Augäpfel in Eiter oder Dracula-Pudding sehen schrecklich aus, schmecken aber wirklich gut.
Folgende Spiele bieten sich an:
Der Griff in das Ungewisse…
Material: mehrere Pappschachteln, Schneidemesser, breites Klebeband, witzige, rätselhafte oder ekelige Utensilien (Hühnerknochen als Skelettknochen, abgerollte Lakritzschnecken als klebriges Teufelshaar, aufgeweichte Gummibärchen als Mäusespeckfiguren usw.)
In die Schachteln Schlitze einschneiden (möglichst in Kreuz- oder Sternform), sodass man mit der Hand in die Schachtel greifen kann, ohne den Inhalt zu sehen. Die Schachteln jeweils mit kuriosen Dingen füllen und mit Klebeband zukleben. Der Spielleiter erzählt den Mitspielern von den schaurigen Dingen, die enthalten sind, z.B. Skelettknochen, Teufelshaar. Die Kinder müssen hineingreifen und erraten, was sie gerade in der Hand halten bzw. fühlen. Dafür gibt es Punkte in Form von Süßigkeiten oder kleinen Preisen.
Such den Schlüssel!
Ort: Keller
Material: tragbarer CD-Player mit Schauermusik, 5 große Einmachgläser, schleimiger Kleister, roter Wackelpeter u.ä., 5 verschiedene Schlüssel (ein Schlüssel ist der vom Keller)
Der dunkel verkleidete Spielleiter dirigiert die Spieler in den Keller oder in einen abgedunkelten Raum. Die Spieler werden eingesperrt, die Schauermusik eingeschaltet. Der Spielleiter erklärt den Ablauf des Spiels: In den Gläsern sind schleimiger Kleister, roter Wackelpeter u.ä. Auf dem Boden jedes Glases befindet ein Schlüssel – aber nur einer sperrt die Türe auf! Doch bevor die Spieler überhaupt in die Gläser hineingreifen können, müssen sie sie im Dunkeln finden. Und erst, wenn sie den Schlüssel gefunden haben, können sie wieder raus. Derjenige, der es schafft und alle befreit, erhält einen Preis.
Wickel die Mumie ein!
Ort: Wohnraum
Material: weißes Toilettenpapier (mehrere Rollen)
Mitspieler: jeweils 2 Spieler bilden ein Team: eine Mumie und ein Mumienwickler
Die Mumie stellt sich gerade hin, die Arme hängen an den Seiten herab, die Füße stehen dicht zusammen. Der Mumienwickler erhält Toilettenpapier. Auf ein Startzeichen beginnen die Mumienwickler, ihre Mumie von Kopf bis Fuß in Toilettenpapier einzuwickeln. Dabei dürfen natürlich keine freien Stellen bleiben oder gar das Papier einreißen!! Der Wickler muss möglichst schnell, aber auch präzise und vorsichtig arbeiten. Gewonnen hat das Paar, dessen Mumie am schnellsten perfekt verpackt dasteht. Mag man zufällig die eingewickelte Mumie (also den Mitspieler) nicht so sehr, kann man das Spiel verlängern, indem man nun sagt: “Die Mumie hat gewonnen, welche nun am längsten ruhig am Ort regungslos stehen bleibt”. Na ja, der Abend ist lang…
Gespensterjagd
Ort: Keller, Wohnraum, verdunkelt
Material: Zeitschaltuhr (Eieruhr, Wecker), weißes Bettlaken (oder Nachthemd)
Der Raum wird verdunkelt. Ein Spieler verkleidet sich als Gespenst. Ein anderer stellt die Zeitschaltuhr und schaltet das Licht aus. Das Gespenst sucht sich ein Versteck im dunklen Raum und eröffnet das Spiel mit einem schrillen Heuler. Die anderen Spieler machen sich auf die Suche nach dem Gespenst. Dieses darf sich im Spielfeld frei bewegen, muss jedoch jede Minute einen Gespensterschrei ausstoßen und sich im Raum leise hin und her bewegen. Wer als erstes das Gespenst gefangen hat, darf als nächstes das Gespenst sein. Ist aber die Zeitschaltuhr oder der Wecker vorher abgelaufen und keiner hat das Gespenst gefangen, so bleibt das Gespenst für die nächste Runde im Amt.
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am 4. September 2008 um 11:26 1.Die perfekte Halloween-Party | ZwergenZone schrieb …
[...] und Musik für die perfekte Halloweennacht. Einige Tipps haben wir bereits in unseren Artikeln zu Geister- und Halloweenpartys und Kostüme für Kinder selbst gemacht gegeben. Hier gibt es mehr davon – viel Spaß beim Stöbern [...]