Let the beat control your body
Geschrieben am 6. Mai 2009, Abgelegt unter erlernbar, hörbar, online
Tags: beatbox, HipHop, kostenlos, online, Rap, Schule
Ein dicker Bass hämmert aus den Lautsprechern, die Hi-Hats kommen dazu und dann setzt noch eine fette Hookline ein. Ursprung dieses rhythmischen Feuerwerks ist kein Schlagzeug oder Drumcomputer, sondern ganz puristisch Mund und Hände. Verstärkt wird das ganze dann nur noch durch ein Mikrofon – fertig ist die Beatbox.
Mit den richtigen Tipps und ein wenig Übung können die Kinder recht schnell ganz ordentliche Mikrofongewitter hervorzaubern und ihren Vorbildern wie Justin Timberlake & Co nachahmen. Möglich macht das alles eine Schule, die nicht in einem Hinterhof oder einer Garage sitzt, sondern für alle gut erreichbar im Internet. Die Beatbox-Welt bietet ihren Schülern kostenlosen Unterricht per Computer an. Benötigt werden lediglich ein Computer mit Internetanschluss und einem Headset. Damit gerüstet kann man auch schon in die Beatbox-Schule eingeschult werden.
Und dann geht es auch schon los. Erst hören die jungen Schüler den oftmals ebenso jungen Lehrern zu, dann können sie Fragen und ihre Probleme mit den Übungen besprechen.
Der “Beginner” lernt nach und nach die vier Grundtöne des Beatboxens und kombiniert diese. Da ist zunächst der gute alte Konsonant “B”. Einfach ohne das klingende “e” aussprechen. Dazu den Mund schließen, hinter den Lippen Druck aufbauen und dann schnell den Mund öffnen. Und schon wummert der fette Bassdrum aus den Boxen.
Weiter geht’s mit dem Hi-Hat: “ts, ts, ts”. Ganz einfach und kurz, wie im Wort Tsatsiki. Der dritte Grundton ist die Snaredrum. Der Grundlaut dazu bildet ein “pf”, mit viel Druck hinter den Lippen. Anschließend nur noch als viertes Grundelement die sogenannte Inward Snare. Während der Beatboxer ein “k“ spricht, zieht er dabei die Luft nach innen. Heraus kommt ein sattes “kch“. Die Fortgeschrittenen legen dann noch mit den Stimmbändern eine Melodie unter den Rhythmus, fertig ist der Lack.
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