Der kleine Prinz im Admiralspalast Berlin

Geschrieben am 22. Dezember 2008, Abgelegt unter Berlin, erlebbar
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Der kleine Prinz, seine Rose, seine Reise auf verschiedene Planeten und seine Begegnungen mit dem Laternenanzünder, dem Fuchs und vielen anderen sind ein fester Bestandteil unserer Geschichtenkultur. Die drehbühne berlin hat den Klassiker für die Bühne bearbeitet und dabei Theater, Puppenspiel und Film verschmelzen zu einem besonderen Erlebnis lassen. Von der Bühne aus begegnet der kleine Prinz in den Wüstennächten den Sternenbewohnern auf der Leinwand, die dadurch nah und doch unerreichbar fern sind. Die Rollen der Planetenbewohner übernehmen bekannte Film- und Theaterschauspieler, die bereit waren, ihre Mitwirkung als Benefiz-Beitrag für das Kinderhilfswerk zu investieren. So ist Bruno Ganz als Geograph zu erleben, Horst Krause als Säufer, Florian Lukas als Laternenanzünder, Dieter Mann als Geschäftsmann, Michael Mendl als König und schließlich Armin Rohde in der Rolle des Eitlen. Auf der Bühne verhilft der kleine Prinz dem in der Wüste abgestürzten Fliegerpiloten, die Einsamkeit der Wüste zu überleben. Die nichtmenschlichen Erdenbewohner (Schlange, Rosen, Fuchs u.a.) werden durch Puppenspieler zum Leben erweckt. Die arabisch-orientalische Musik, die eigens für die Produktion arrangiert wurde und in den Vorstellungen live gespielt wird, macht eine weitere Besonderheit des Theatererlebnisses aus. Die Inszenierung ist für Kinder ab 8 Jahre als auch für erwachsene Zuschauer geeignet.

Aufführungen gibt es vom 25.12.2008 bis zum 01.03.2009 – hier zu Terminen und Kartenbestellung, Karten gibt es zudem unter (030) 4799 7499 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Einen Trailer finden Sie bei der drehbühne berlin. Die Preise liegen bei 18-25 Euro für Erwachsene zzgl. VVK-Gebühren, 12 Euro für Kinder bis zum 14. Lebensjahr; 5 Euro Ermäßigung gibt’s für Schüler, Studenten, Azubis, Arbeitslose an der Abendkasse. Die Preise mögen zunächst recht hoch erscheinen, allerdings kommen 2 Euro jeder verkauften Eintrittskarte dem UNICEF-Projekt “Sauberes Wasser und bessere Hygiene” im Sudan zugute. Durch die Inszenierung konnten insgesamt bereits über 50.000 Euro als Benefiz-Beitrag für Unicef gesammelt werden. Mehr Infos hier.

Bild (cc): vv bei Flickr



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Ein Kommentar zu “Der kleine Prinz im Admiralspalast Berlin”

  1. am 29. Dezember 2010 um 22:45 1.zell schrieb …

    Diese Inszenierung ist eine üble Angelegenheit, ohne jegliche Dynamik, zäh wie Leder, mit zusätzlich eingebauten Puppencharakteren, die nur eins im Sinn haben: sich gefährliche Dinge auf den Kopf zu hauen.
    Der arme St. Exeupery!

    Die Planeten kommen allesamt vom Videorekorder, die Bewohner sind zwar bekannt vom Fernsehen, das wars aber auch schon. Der Admiralspalast schreibt auf seiner eigenen Seite nochmal klar und deutlich, daß diese Personen nicht live mitspielen; müssen sich also schon viele eschwert haben…

    Die Darsteller sind durchaus gut, auch die Musik und die Bühne sind nicht ohne, aber leider von einer unsäglichen Inszenierung befallen.
    Die Kinder um mich rum wurden bereits nach 15 Minuten unruhig. Die Eltern waren fassungslos, da´sie sich von der Werbekampagne in solch ein Machwerk hatten locken lassen.

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