“Nennt mich nicht Ismael!”
Geschrieben am 23. September 2008, Abgelegt unter hörbar
Tags: Abenteuer, CD, Geschichte, Hörbuch, Roman, Schule
Von wegen “Namen sind Schall und Rauch” – viele Kinder (und Erwachsene!) können ein Lied singen von dem Leid, den ihr Vorname ihnen beschert (hat). Ebenso ergeht es Ismael. Seine Eltern hatten die unglaublich tolle Idee, ihn nach der der Erzählerfigur aus Melvilles “Moby Dick” zu benennen – seine Mitschüler jedoch machen daraus Namen wie “Pisswal”. Ismael lebt ein ziemlich unglückliches Leben, bis James Scobie in seine Klasse kommt. Man könnte meinen, auch er würde in jeder Schule gehänselt und geärgert, tatsächlich aber ist er ein Superheld, der vor nix Angst hat. James ist frech, witzig und dazu ein begnadeter Redner, der Ismael so manches Mal vor den Quälereien der Mitschüler rettet. Es entwickelt sich eine sehr spannende Geschichte, in der deutlich wird, wie mächtig Sprache sein kann. Das Ganze wird traumhaft gelesen von Jens Wawrczeck, bekannt aus den “Drei Fragezeichen”-Hörspielen.
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