“Der Sohn von Rambow” – Kinderkino vom Feinsten

Geschrieben am 28. August 2008, Abgelegt unter erlebbar
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Der elfjährige Will Proudfoot wächst unter mütterlicher Obhut in einer streng religiösen auf. Weltliche “Ausschweifungen” wie Kinofilme, Fernsehen und Radio sind in dieser puritanischen Welt ebenso tabu wie Freundschaften zu Außenstehenden. In der Schule lernt der stille Junge den frechen Lee Carter kennen. Lee ist ebenfalls ohne Vater aufgewachsen und lebt mit seinem älteren Bruder alleine zu Hause. Angeregt durch eine Raubkopie des Actionfilms “Rambo” beschließen die beiden, gemeinsam einen Film für einen BBC-Nachwuchswettbewerb zu drehen. Die grandiose Handlung: Will, der Sohn von “Rambow”, soll den im Dschungel gefangenen Vater befreien. Bei abenteuerlichen Drehs, waghalsigen Stunts und der Entdeckung einiger verborgener Talente entwickelt sich zwischen den beiden eine Freundschaft. Ein lustiger, persiflierender, tief gehender Film, der Kindern und Eltern mit Sicherheit Spaß macht und das eine oder andere Gespräch anregen könnte. Die tolle Botschaft nämlich ist, dass Vorstellungskraft und Freundschaft fragwürdige Begrenzungen jedweder Art überwinden können. Einen Trailer gibt’s hier. Ab August in deutschen Kinos. FSK: ab 6 Jahre, Altersempfehlung: ab 11 Jahre .

Bild (cc): dreamsjung bei Flickr



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