Kids im Netz – aber sicher!
Geschrieben am 11. Mai 2008, Abgelegt unter erlernbar, online, spielbar
Tags: Beratung, Chat, Computer, Englisch, FragFinn, Homepage, Internet, KidsKit, Kinder- und Medienstudie, Kinderseiten, Link, online, Pädagogik, Panfu, Plattform, Podcast, Portal, Seitenstark, Sicherheit, Suchmaschine, Surfen

Auch wenn mir die Vorstellung von draußen spielenden Kindern lieber ist als die von Kids, die stundenlang vor dem Computer sitzen, so kann ich die Zahlen der letzten Kinder- und Medien-Studie KIM doch kaum ignorieren: 81% der Kinder zwischen 6 und 13 Jahren nutzen inzwischen einen Computer, fast ein Drittel von ihnen täglich. Aber es gibt sie – gute, pädagogisch wertvolle und vor allem sichere Internetangebote für Kinder. Zwei Portale und zwei spezielle Seiten sollen hier vorgestellt werden:
Auf fünf Jahre erfolgreicher Arbeit kann seitenstark.de, die Arbeitsgemeinschaft Vernetzter Kinderseiten, zurückblicken. Angeboten werden hier Links zu verschiedenen Kinderseiten, u.a.:
- blindekuh.de, die geniale Suchmaschine für Kinder
- kidpods.de, einem Anbieter für Geschichten-, Nachrichten- und Musik- Podcasts
- internet-abc.de, einer Seite, die sich u.a. Kenntissen rund um das Internet widmet und Kindern dabei hilft, die erste eigene Homepage zu erstellen
Das Portal fragFINN.de von der Initiative “Ein Netz für Kinder” verweist neben dem Surf-Tipp des Tages auf eine Reihe interessanter Kinderseiten. Auch in diverse Chaträume können sich unsere Sprösslinge klicken – und hier wird das Prinzip der empfohlenen Kinderseiten besonders wichtig: Sie verfügen über eine Sicherheits-Software, welche die Chattexte filtert und Beiträge mit anstößigen oder beleidigenden Inhalten aussortiert. Zudem werden die Chats auf Kinderseiten fast immer betreut, sodass Moderatoren sofort eingreifen und ggf. Benutzer verwarnen oder sperren können.
Auf zwei gänzlich unterschiedliche Angebote sei am Schluss kurz hingewiesen:
Die Seite kidkit.de ist wohl als Internet-Pendant zur Nummer gegen Kummer zu sehen: Angebote, Kontakte und Austauschmöglichkeiten für Kinder mit unterschiedlichsten Problemen: Drogenprobleme, süchtige oder alkoholkranke Eltern, Gewalterfahrungen u.a.m.
Die Online Plattform panfu.de, ist eine eigene Welt, die 8-12jährige ansprechend dazu einlädt zu spielen, Freunde kennenzulernen und nebenbei auch noch Englisch zu lernen – viele Elemente werden nur auf Englisch angezeigt, außerdem gibt es die eigene Zeitung auf Deutsch oder Englisch. Extra-Pluspunkt für panfu.de: Alle 15 Minuten erscheint ein animierter Panda, der das Kind vor dem Bildschirm zu Aerobic und Mittanzen auffordert. Vielleicht empfiehlt er ja auch mal, nach draußen an die frische Luft zu gehen?
Panda-Foto unter CC-Rechten von popofatticus
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8 Kommentare »






am 16. Mai 2008 um 18:40 1.Lara Crasselt schrieb …
Ich liebe Panfu.de.
am 20. Juni 2008 um 22:42 2.Web Security - Kinder schützen im Internet Chat mit einem sicherem Computer | ZwergenZone schrieb …
[...] hat ja bereits in der Vergangenheit über das Thema Kids im Netz geschrieben. Nun kam aber in den letzten Tagen in meinem Bekanntenkreis die Frage auf, wie man denn [...]
am 23. Juni 2008 um 00:16 3.Schützen Sie Ihre Kinder online - Jugendschutz - Filtersoftware und Kindersicherungen im Vergleich | ZwergenZone schrieb …
[...] Browser Vorgaben mache, welche Seiten für Kinder erlaubt bzw. verboten sind. In unserem Artikel Kids im Netz – aber sicher! stellten wir bereits einige für Kinder zertifizierte Seiten vor. Nimmt man diese nun in die [...]
am 13. November 2008 um 16:20 4.Sabine Zwietasch schrieb …
Ich hab gerade entdeckt, dass die zur Zeit so eine Art Weihnachtsangebot unter http://www.meinpanfu.de Anbieten.
Laaaang lebe MeinPanfu
am 17. September 2010 um 10:55 5.kdiz890 schrieb …
Hallo,
also meiner Meinung nach sollten Kinder nicht ohne Schutz im Internet surfen…denn die Liste der Gefahren ist lang.
Ich habe mal die Kindersicherung von http://www.kinkon.de getestet und ich muss sagen: ich bin begeistert! Eine ganz simple Lösung, die aber sehr effektiv ist! Schaut euch das ganze mal an, man kann 30 Tage lang kostenlos testen! Man muss sich nur registrieren, einen Client auf dem PC des Kindes installieren und kann dann Internetseiten, die man für sinnvoll hält, freigeben! Andere Internetseiten bleiben für das Kind gesperrt!
Viele Grüße
am 17. März 2011 um 12:15 6.Baby Sicherheit schrieb …
Neben der Software zu Kindersicherheit, wäre es aber auch notwendig genau über die Gefahren, die im Netz lauern, aufmerksam zu machen und die Technik nicht den Erziehungsauftrag der Eltern übernehmen lassen.
am 17. März 2011 um 13:07 7.Alex schrieb …
Der Artikel hat einen klar definierten Focus. Zusätzlich noch die Gefahren aufzuzählen, bringt den Leser in der Beantwortug der Fragestellung, die ja aus den Gefahren resultiert, nicht weiter.
Aber vielen Dank für Deine Meinung, Deine hinterlegten Spam-Verweise zu Deiner Seite habe ich einfach mal gelöscht
am 24. März 2011 um 16:45 8.Baby Sicherheit schrieb …
Danke für die Rückmeldung. Das Argument zum Fokus des Artikel sehe ich selbstverständlich ein, doch vielleicht wäre aus meinem Kommentar ja die Inspiration für einen Artikel über die Funktionsweisen von Suchmaschinen allgemein gegeben. Wer weiß schon genau wie diese Dinger funktionieren und nach welchen Kriterien sie arbeiten. Das wäre meiner Meinung nach eine interessante Weiterführung gewesen. Die Kindersicherheit in allgemeinen Suchmaschinen wird nicht unbedingt an forderster Stelle genannt und das, was verhindert, dass Inhalte für Erwachsene vorkommen sind u.a. Funktionen, die scannen wie viel hautfarbene Pixel in einem Bild vorkommen.
Das nur als Anregung.
Im Übrigen ist meine Seite keine “Spam-Seite”, sondern mein privates Hobby, da ich mich als Vater für Kindersicherheit sehr interessiere. Trotzdem habe ich meine Seite einmal nicht angegeben, um die eventuelle Mühe des Herauslöschens zu ersparen.